Am 4. Juli 2026 wurde gegen 12.30 Uhr ein Zug der Linie 52 in der Linzer Sraße von einem Projektil getroffen. Dabei ging eine Fensterscheibe des Richtung Westbahnhof fahrenden A 1 93 zu Bruch. Die Fahrgäste kamen mit dem Schrecken davon. Der Straßenbahnfahrer fuhr geistesgegenwärtig in die nächste Haltestelle und brachte den Zug somit aus dem Gefahrenbereich.
Aufgrund der unklaren Situation wurde die Linzer Straße zwischen Ameisgasse und Zehetnergasse großräumig abgesperrt. Die Linie 52 wurde von 12.30 bis 20.30 Uhr zum Joachimsthalerplatz abgelenkt.
Später stellte sich heraus, dass ein betrunkener und unter Drogen stehender Pole aus seiner Wohnung heraus mit einer legal besessenen Waffe auf die Straßenbahn geschossen hatte. Er wurde im Jänner 2026 nicht rechtskräftig zu 10 Jahren Haft wegen versuchten Mordes verurteilt.