Linie 18G: Unterschied zwischen den Versionen
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Die Straßenbahnstrecke der Linie 18G bekam wegen der höheren Spurkränze des Stadtbahnprofils tiefere Spurrillen und Rillenverbreiterung in engen Bögen, ebenso deren Umleitungs- und Einführungsstrecken, das waren der Gürtel bis [[Bahnhof Gürtel|Bahnhof Gürtel]] und die Strecke der [[Linie 61 (1907-1960)|Linie 61]] vom Gürtel bis zum [[Bahnhof Meidling|Bahnhof Meidling]]. | Die Straßenbahnstrecke der Linie 18G bekam wegen der höheren Spurkränze des Stadtbahnprofils tiefere Spurrillen und Rillenverbreiterung in engen Bögen, ebenso deren Umleitungs- und Einführungsstrecken, das waren der Gürtel bis [[Bahnhof Gürtel|Bahnhof Gürtel]] und die Strecke der [[Linie 61 (1907-1960)|Linie 61]] vom Gürtel bis zum [[Bahnhof Meidling|Bahnhof Meidling]]. | ||
Auf der Straßenbahnstrecke musste jeder Wagen mit einem Schaffner bzw. Zugführer besetzt sein und der Fahrer musste stehen, auf der Stadtbahnstrecke war nur ein Zugführer notwendig und der Fahrer konnte ab [[1933]] sitzen. Deswegen fuhren die Straßenbahnschaffner bzw. der Straßenbahnzugführer von der Straßenbahn kommend nur bis zur Haltestelle Burggasse, wo sich ein kleines Expedit befand, außer die Linie fuhr nur bis Alser Straße, da verblieben die Schaffner am Zug. Der Stadtbahnzugführer fuhr von der Stadtbahn kommend bis zur Haltestelle Gumpendorfer Straße, wo der 18G die Stadtbahn verließ, nahm auch den Sitz | Auf der Straßenbahnstrecke musste jeder Wagen mit einem Schaffner bzw. Zugführer besetzt sein und der Fahrer musste stehen, auf der Stadtbahnstrecke war nur ein Zugführer notwendig und der Fahrer konnte ab [[1933]] sitzen. Deswegen fuhren die Straßenbahnschaffner bzw. der Straßenbahnzugführer von der Straßenbahn kommend nur bis zur Haltestelle Burggasse, wo sich ein kleines Expedit befand, außer die Linie fuhr nur bis Alser Straße, da verblieben die Schaffner am Zug. Der Stadtbahnzugführer fuhr von der Stadtbahn kommend bis zur Haltestelle Gumpendorfer Straße, wo der 18G die Stadtbahn verließ, nahm auch den Sitz mit und wechselte unter der Stadtbahn durch auf die Gegenseite, wo er auf den nächsten 18G wartete. Ab [[13. Juni]] [[1938]] waren sitzende Fahrer auch auf der Straßenbahn erlaubt (siehe Dienstauftrag). Der Fahrer verblieb auf der gesamten Strecke am Zug. | ||
== Linienchronik == | == Linienchronik == | ||
Aktuelle Version vom 24. Februar 2026, 19:10 Uhr

Allgemeines




Betriebsbahnhöfe
- Heiligenstadt bis 22. Dezember 1925
- Meidling 22. Dezember 1925 bis 19. Oktober 1932
- Michelbeuern ab 19. Oktober 1932
Die Linie 18G war eine kombinierte Straßenbahn-Stadtbahnlinie und verkehrte meist mit Dreiwagenzügen bestehend aus Triebwagen der Type N und zwei Beiwagen, anfänglich der Type n, nach Lieferung der Wagen der Type n1 hauptsächlich mit diesen. Bei großem Andrang verkehrten auf der Straßenbahnstrecke zwei Dreiwagenzüge hintereinader, die dann auf der Stadtbahnstrecke gekoppelt wurden. Es wurden Fünfwagenzüge zwar getestet, aber nie im Personenverkehr eingesetzt.
Die Straßenbahnstrecke der Linie 18G bekam wegen der höheren Spurkränze des Stadtbahnprofils tiefere Spurrillen und Rillenverbreiterung in engen Bögen, ebenso deren Umleitungs- und Einführungsstrecken, das waren der Gürtel bis Bahnhof Gürtel und die Strecke der Linie 61 vom Gürtel bis zum Bahnhof Meidling.
Auf der Straßenbahnstrecke musste jeder Wagen mit einem Schaffner bzw. Zugführer besetzt sein und der Fahrer musste stehen, auf der Stadtbahnstrecke war nur ein Zugführer notwendig und der Fahrer konnte ab 1933 sitzen. Deswegen fuhren die Straßenbahnschaffner bzw. der Straßenbahnzugführer von der Straßenbahn kommend nur bis zur Haltestelle Burggasse, wo sich ein kleines Expedit befand, außer die Linie fuhr nur bis Alser Straße, da verblieben die Schaffner am Zug. Der Stadtbahnzugführer fuhr von der Stadtbahn kommend bis zur Haltestelle Gumpendorfer Straße, wo der 18G die Stadtbahn verließ, nahm auch den Sitz mit und wechselte unter der Stadtbahn durch auf die Gegenseite, wo er auf den nächsten 18G wartete. Ab 13. Juni 1938 waren sitzende Fahrer auch auf der Straßenbahn erlaubt (siehe Dienstauftrag). Der Fahrer verblieb auf der gesamten Strecke am Zug.
Linienchronik
| von | bis | Linienführung | Anmerkung |
|---|---|---|---|
| 20. Oktober 1925 | 18. September 1938 | Heiligenstadt - G - 18 - Ostbahnhof | 1) 2) 3) |
| 21. September 1938 | 16. Juli 1944 | Heiligenstadt - G - 18 - Ostbahnhof | 2) 3) |
| 16. Juli 1944 | 15. August 1944 | Alser Straße4) - G - 18 - Ostbahnhof | |
| 16. August 1944 | 24. August 1944 | Heiligenstadt - G - 18 - Ostbahnhof | 2) |
| 25. August 1944 | 10. September 1944 | Heiligenstadt - G - 18 - Ostbahnhof | 2) |
| 11. September 1944 | 22. September 1944 | Marsanogasse - 8 - 18 - Ostbahnhof | |
| 23. September 1944 | 17. Oktober 1944 | Heiligenstadt - G - 18 - Ostbahnhof | 2) |
| 20. Oktober 1944 | 22. Oktober 1944 | Marsanogasse - 8 - 18 - Ostbahnhof | |
| 23. Oktober 1944 | 5. November 1944 | Alser Straße4) - G - 18 - Ostbahnhof | |
| 10. November 1944 | 17. November 1944 | Marsanogasse - 8 - Neubaugürtel | |
| 22. November 1944 | 29. Dezember 1944 | Alser Straße4) - G - 18 - Ostbahnhof | |
| 30. Dezember 1944 | 15. Jänner 1945 | Heiligenstadt - G - 18 - Ostbahnhof | 2) |
| 19. Jänner 1945 | 21. Jänner 1945 | Heiligenstadt - G - 18 - Ostbahnhof | 2) |
| 24. Jänner 1945 | 8. Februar 1945 | Heiligenstadt - G - 18 - Ostbahnhof | 2) |
| 13. Februar 1945 | 14. Februar 1945 | Heiligenstadt - G - 18 - Ostbahnhof | 2) |
| 18. Februar 1945 | 19. Februar 1945 | Heiligenstadt - G - 18 - Ostbahnhof | 2) |
1) Bei Betrieb der Linie G war die Linie 18G von 14. März 1926 bis 26. September 1926 an Sonn- und Feiertagen eingestellt, dann war durch Vermehrung der Blockabschnitte die Führung dieser auch neben den Linien G und DG/GD möglich.
2) Von 5. Juli 1927 bis 19. Februar 1945 wurde die Linie 18G bei Betrieb der Linie G an Werktags-HVZ bis Alser Straße verkürzt und wendete über die Schleife Bahnhof Michelbeuern (Äußerer Währinger Gürtel - Severingasse - Innerer Währinger Gürtel). Die Fahrgäste konnten bis zur Haltestelle Schopenhauerstraße mitfahren.
3) Von 10. Juli 1927 bis 2. Juli 1944 wurde die Linie 18G bei Betrieb der Linie G an SF von 12 - 20 h bis Alser Straße verkürzt und wendete über die Schleife Bahnhof Michelbeuern (Äußerer Währinger Gürtel - Severingasse - Innerer Währinger Gürtel). Die Fahrgäste konnten bis zur Haltestelle Schopenhauerstraße mitfahren.
4) Umkehren über die Schleife Bahnhof Michelbeuern (Äußerer Währinger Gürtel - Severingasse - Innerer Währinger Gürtel). Die Fahrgäste konnten bis zur Haltestelle Schopenhauerstraße mitfahren.
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